Aktuelles

TPM als Verbindung von Mensch-Qualität-Maschine

Hier informieren wir Sie regelmäßig über Veranstaltungen oder auch interessante Zeitungsartikel, die wir hier und dort aufschnappen, und die mit Verbesserung direkt oder indirekt zu tun haben. Ein gelegentlicher Blick in diese Rubrik lohnt sich also durchaus.

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Neuer Kaizen Treff im Kölner Umfeld

Seit August gibt es in Overath, eine halbe Stunde Fahrtzeit von Köln entfernt, einen neuen Stammtisch zum Thema Operational Excellence, der von uns ins Leben gerufen wurde. Beim ersten Treffen im Juli waren wir noch zu zweit, im August waren es schon drei Personen, die rege über verschiedene Themen diskutierten. Weitere Informationen und Anmeldung zur Gruppe unter:
https://www.meetup.com/de-DE/Kaizen-Meetup-Region-Koeln/

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Deutsche und japanische “Qualitätskultur”

Von 14. Bis 17. Mai 2015 waren die Tore der Control, internationale Fachmesse für Qualitätssicherung, für drei Tage in Stuttgart geöffnet. Die Internetpräsenz dieser Messe spricht von einer rosigen Zukunft für diesen Industriezweig, kein Wunder, denn Qualität und deren Sicherstellung werden immer wichtiger. Es waren die neuesten, zukunftsweisenden Technologien auf den Gebieten Messen, Prüfen und Analysieren zu sehen.  Auch die VDI nachrichten bescheinigen dem Gütesigel “made in Germany” in der Ausgabe vom 10.5. eine hohe Wettbewerbskraft. Zurückzuführen sei dies auf die “deutsche Qualitätskultur”. Messen, Prüfen und Analysieren werden in dem Artikel als “das Einmaleins der Qualitätssicherung” angegeben.  

Statt nach der Fertigstellung eines Produktes dieses auf Herz und Nieren zu prüfen, strebt die japanische Qualitätskultur danach, Qualität schon in den Prozess mit einzubauen. Kein fehlerhaftes Teil wird an den nächsten Prozess, der der interne Kunde ist, weitergegeben. Um diese hohe Qualität innerhalb des Prozesses zu erreichen, werden aber nicht nur teure messtechnische Vorrichtungen eingesetzt, sondern auch einfache Mittel, wie z.B. Poka yoke. Darunter versteht man Vorrichtungen oder Maßnahmen, die verhindern, dass der Mensch – eine der größten Fehlerquellen – keinen Fehler verursachen kann (Vermeidung von Flüchtigkeitsfehlern oder Fehlern durch Druck).  

In beiden Ländern ist ein hohes Qualitätsbewusstsein, sowohl auf Hersteller- als auch auf Kundenseite vorhanden. Allerdings werden hier in Deutschland eher aufwändige, technisch sehr anspruchsvolle Lösungen angeboten, um die gewünschte Qualität zu erreichen. Schade aber nur, dass die gewünschte Qualität des Herstellers nicht immer die geforderte Qualität des Kunden ist.

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Die Wahrheit über das Geschäftssystem Toyotas

Businessweek nennt den Shino Research Award den “Nobelpreis für Produktion,” und Satoshi Hino hat diesen 2007 mit dem Titel “Inside the Mind of Toyota: Management Principles of Enduring Growth” gewonnen. Die Übersetzung eines Auszuges aus dieser Abhandlung finden Sie hier:

Das Toyota Geschäftssystem_Satoshi HINO_Part1

 

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Die JIPM Preisträger für die TPM Awards stehen fest

Unilever hat es diesmal mit drei Standorten geschafft, den höchsten Preis, World Class TPM Achievment, zu erreichen. Angeblich waren 12 Jahre dafür notwendig, aber der Weg scheint sich gelohnt zu haben. 
Auffallend ist, dass von den 70 ausgezeichneten Standorten nur acht in der sogenannten westlichen Welt beheimatet sind. Die Türkei, Thailand und Brasilien sind hingegen stark repräsentiert. Noch ist nur ein Standort in China (von Tetra Pak) ausgezeichnet, aber das wird sich in den nächsten Jahren nach unseren Beobachtungen stark ändern.
Mehr unter: http://tpm.jipms.jp/award/index.html
Die Key Note Ansprache ist übrigens sehr interessant, weil sie den TPM Weg und nicht nur die Ergebnisse zeigt.

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Willkommen zurück! Deutsche Unternehmen kehren heim

Die Studie “Produktionsverlagerung und Auslandsproduktion” des Frauenhofer-Instituts ISI und der Hochschule Karlsruhe, beauftragt vom VDI, beweist den Trend, der schon vereinzelt beobachtet werden konnte: Deutschlands produzierenedes Gewerbe kommt wieder zurück. 2012 war das Jahr mit der niedrigsten Anzahl von Produktionsverlagerungen ins Ausland und mit der höchsten Anzahl an Rückkehrern. Die wichtigsten Gründe für die Rückkehr waren Qualitätsprobleme und gesunkene Flexibilität, so die Studie. Interessant in dem Artikel der VDI Nachrichten, in der die Studie vorgestellt wurde, war der Vergleich der Löhne zwischen Deutschland und den so genannten Billiglohnländern, z.B. China. Demnach verdient ein ungelernter Mitarbeiter in der Produktion ein Zehntel und ein Facharbeiter ein Viertel bis ein Fünftel gegenüber seinem deutschen Gegenpart. Allerdings sind die Löhne für Ingenieure mit Berufserfahrung den der deutschen durchaus vergleichbar, wenn nicht sogar höher. Aus diesen Zahlen und dem Trend zur Rückkehr lässt sich ableiten, wie wichtig doch die Mitarbeiter eines Unternehmens sind. Sie daher als reinen Kostenfaktor zu betrachten ist demnach nicht nur menschenunwürdig, sondern betriebswirtschaftlich gesehen mehr als unklug.                        

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Kommentare

Aktuelles — 1 Kommentar

  1. Sehr geehrte Frau Ölschleger,

    ich melde mich hier auf Ihr Xing- Posting bezüglich einer Mastermindgruppe.

    Lassen wir uns doch einmal über unsere Vorstellungen dazu unterhalten.

    Meine Rufnummer ist: 0228 9639400

    Mit freundlichen Grüßen

    Johannes Tack

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